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Ritter Symbol des VereinsDer Förderverein

Am 22. Oktober 2001 wurde in Anwesenheit von 10 Gründungsmitgliedern im Romantikhotel "Jagdhaus Waldidyll" in Hartenstein der Förderverein ins Leben gerufen. Unser Verein besteht neben aktiven Mitgliedern aus Förder- und Ehrenmitgliedern. Nach einem Jahr erfolgreicher Tätigkeit gehören zu unserem Förderverein bereits 60 Personen. Zur Information über den Baufortschritt und die Vereinsarbeit berichtet das vierteljährlich erscheinende Vereinsblatt "Der Schlossgeist".

Die Geschichte

Einst war das Schloss Hartenstein Zentrum der Schönburgischen Lande. Die Fürsten von Schönburg hatten hier für 500 Jahre ihren Wohnsitz und verwalteten Land und Leute. Das Schloss selbst erlebte Höhen und Tiefen; einzelne Gebäude wurden angebaut und nach den verschiedenen Epochen in den jeweiligen Baustilen umgestaltet. Hugo II. ließ im Jahre 1584 eine Schlosskapelle in den Räumen der ehemaligen Waffenhalle einrichten. Die letzten größeren Bau- und Renovierungsarbeiten wurden von Fürst Alois von Schönburg-Hartenstein im Jahre 1897 veranlasst.
Am 20. April 1945 wurde die Schlossanlage von amerikanischen Tieffliegern angegriffen und zerstört.

Das Schloss als Freilichtbühne

Bereits 1937 wurde das Schloss als Freilichtbühne mit Aufführungen von E. v. Wildenbruch "Die Rabensteinerin" und W. Shakespeare "Sommernachtstraum" genutzt. Später, nach Ende des 2. Weltkrieges, im Jahre 1957, fanden im Rahmen des "Nationalen Aufbauwerkes" mit großer Einsatzfreude wieder Kulturveranstaltungen statt. Der innere Schlosshof fasste 800 Sitzplätze für die Freilichtbühne. Eine Laienspielgruppe führte mit großem Erfolg Bühnenstücke, wie "Der sächsische Prinzenraub" oder "Nicol List", auf. Welch magischer Zauber, als bei zunehmender Dunkelheit im blendenden Scheinwerferlicht die Mauerreste gespenstisch aufleuchteten!
Auch unser Förderverein wird mit Engagement und viel Liebe zum Detail diese schöne Tradition fortführen.

Unsere Ziele

* Denkmalgerechte Sanierung der Ruine
* Wiederaufbau der Sophienkapelle, der Rüstkammer sowie des Schlossturmes
* Sanierung und Restaurierung der Nordmauer mit Zinnen und Wehrgang
* Wiederherstellung der Freilichtbühne mit den erforderlichen Nebenräumen im Südflügel
* Errichtung eines Museums mit Ausstellungsräumen